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Meine Vorsätze 10/2017

Die Zeit ist nur vorbei geflogen und so befinde ich mich bereits in der letzten Woche meines Praktikums. Meine Ziele dort habe ich weitestgehend erreicht, auch wenn ich mich den ein oder anderen Punkt gern mehr gewidmet hätte. Doch wie sieht es in meinem Privatleben aus? Das erfahrt Ihr in diesem Beitrag!

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Dafür, dass ich wegen einer Erkältung eine Woche nicht zum Sport konnte, kann ich mit Erreichen des Niveau von Juli bei der Gesamtschrittzahl sehr zufrieden sein. An immerhin fünf Tagen habe ich die 10.000 Schritte geknackt und zweimal nur knapp verfehlt. Und das, obwohl ich gefühlsmäßig im September sehr wenig gelaufen bin und auch kaum Ausflüge gemacht habe. Die Schrittlänge habe ich immer noch nicht ausgemessen, aber das ist auch nicht mehr so eilig.

Der Oktober wird nämlich einen ziemlichen Absturz verzeichnen. Anfang September habe ich mir in der Umkleide beim Sport einen Splitter in den Fuß eingetreten, welchen ich letzte Woche operativ entfernen ließ. Nun bin ich zwar unvernünftig genug, mit einer frisch genähten Wunde durch die Gegend zu humpeln. Aber das Fitnessstudio wird mich wohl erst Anfang November wieder sehen. Mein Training wird mir fehlen 🙁

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

Wie im letzten Monat zeigte der Zeiger der Waage in die falsche Richtung, dann bekam ich eine Erkältung und schwups ging das Gewicht wieder runter. Ich hoffe wirklich, dass das jetzt kein Trend wird, denn auch wenn ich Abnehmen toll finde – das Kranksein definitiv nicht! Jedenfalls habe ich auch diesen Monat mein Ziel erreicht.

Nächsten Monat wird es einerseits wegen des fehlenden Sports und generell viel weniger unterwegs sein schwieriger werden. Anderseits wird es aber auch leichter werden, weil ich wieder wesentlich später zu Mittag essen kann (manche würden es eher ein frühes Abendessen nennen), das verhindert das Bedürfnis nach einer Mahlzeit am Abend. Auch die Nascherei, die den Stress-Abbau dient, wird sich dadurch bestimmt reduzieren. Mal sehen, wo ich am Ende dann herauskomme.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Wenn ich gestresst bin, lasse ich mich leichter ablenken. Zufrieden bin ich daher mit den letzten Monat nicht. Aber immerhin ist es mit gelungen, viel Energie in das Schreiben von Blogbeiträgen zu stecken, so dass zumindest die Zeit am Abend „sinnvoll“ genutzt wurde. Ich bin offen gestanden immer noch ganz erstaunt, wie viel ich in den letzten Wochen gebloggt habe. Vielleicht nicht trotz des Praktikums, sondern wegen des Praktikums!

Ich bin aber sehr entschlossen, dass im Oktober mein Smartphone und ich wesentlich längere Zeit getrennt verbringen werden. Stattdessen will ich endlich mal wieder stundenlang in einem Game versinken. Und vielleicht schaffe ich es auch endlich mal, mein eines Puzzle anzufangen.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb voll gemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Ich habe wie geplant bei den Mänteln und Schuhen aufgeräumt: Sommermode in den Schrank, Herbst- und Wintermode raus. Und auch ein paar Teile aussortiert, die ich zu 99,99% eh nie wieder tragen werde. Ein Paar praktisch ungetragener Schuhe bin ich sogar für einen Drittel des Originalpreises bei Kleiderkreisel losgeworden. Das werde ich in Zukunft häufiger nutzen, wenn es um teure Fehlkäufe geht!

Im Oktober möchte ich mich wieder einmal meinen Büchern widmen. Einige Romane stehen hier bereits aussortiert seit einer Ewigkeit rum. Vielleicht entstaube ich dafür mal meinen booklooker-Account oder ich verticke sie an momox. Vielleicht habt Ihr auch Interesse an einigen der Bücher? Wobei ich warnen möchte, dass ich die meisten der Bücher nicht verkaufe, weil ich sie so toll fand *hust*

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Die Ladezeiten im Blog sind etwas kürzer geworden. Ich habe mich etwas weiter in Photoshop eingearbeitet. Außerdem ist eine Person gefunden, die mir einen Header gestalten wird. Das sind zwar alles Kleinigkeiten, aber letztlich sind eben Details entscheidend.

Ab Oktober möchte ich mich wieder mehr an meinen Redaktionsplan halten: Das beinhaltet montags neue Rezensionen, mittwoch ein Beitrag zu einen Thema „meiner“ Wahl, freitags rebloggen eines Beitrags meines alten Blogs, sonntags Rückblicke etc. Insbesondere die Rezensionen sind während des Praktikums etwas arg kurz gekommen und das will ich mit der neuen Rubrik „Kurzrezensionen“ beheben. Die ausführlichen Besprechungen wird es natürlich auch weiterhin geben!

4 Kommentare

  1. Schöne Zusammenstellung. Berichte mal wie dir das Fettlogikbuch gefällt. Hoffe immer noch auf DAS BUCH😉.
    Liebe Grüsse
    Isabel

    • Elena sagt

      Hallo Isabel,

      ist nicht so deutlich zu erkennen, aber ich habe die Rezension zu „Fettlogik überwinden“ oben verlinkt, nur der Text ist noch von vor dem Lesen.

      Kurz gesagt: Super Buch, unbedingt lesen! Denn jeder schleppt Fett-Logiken mit sich herum.

      Liebe Grüße
      Elena

  2. Das sind schöne Vorsätze und ich finde es gut, dass du dich nicht unterkriegen lässt, wenn es auch mal nicht so gut damit läuft. Ich denke das ist nämlich das wichtigste: einzusehen, dass man nicht in allem drinsteckt und das einen das aber nicht zur Verzweiflung bringen muss, sondern, dass man es einfach wieder anpackt und gut ist.

    „Fettlogik überwinden“ habe ich auch gelesen und fand es spannend, wie viel ich eigentlich schon wusste und trotzdem immer wieder in die alten Muster zurück falle. Auf jeden Fall eine sehr interessante und aufschlussreiche Lektüre. Und eben einfach frei heraus, so wie es eben ist und nicht dieses behutsam-geschriebene Blabla, denn der/die übergewichtige Leser/in könnte sich ja beleidigt fühlen. Einsicht ist der erste Schritt, ansonsten muss ich mir keine Bücher über Diäten etc. kaufen, denk ich mir. 😉

    Einen Redaktionsplan müsste ich mir auch mal anlegen. Bisher kommt das bei mir noch alles frei von der Leber weg. Wenn der Urlaub aber vorbei ist und die Zeit wieder knapper wird, dann werde ich um den Plan wohl nicht mehr rumkommen, wenn ich weiterhin regelmäßig etwas posten möchte.
    Und falls du mal Hilfe bei Photoshop brauchst, kann ich dir da gerne weiterhelfen. Einfach eine Mail schicken. 😉 Auch bei Gestaltungsfragen oder wenn du mal was brauchst, kannst du dich gerne melden. Hier der Beweis, dass ich was drauf habe: http://kaethes-karten.de ;-D

    • Elena sagt

      Hallo Cathy,

      schön, dass hier wieder vorbeischaust 🙂

      Das mit den Vorsätzen hast du schön beschrieben. Es ist eben ein Weg, der auch mal paar Schlenker macht. Aber so lange ich tendenziell meinen Zielen näher komme, ist das schon okay.

      Ja, ich hatte auch die ein oder andere Fettlogik verinnerlicht, obwohl ich mich schon zum Thema belesen hatte! Und es ist sehr direkt geschrieben, aber das braucht es auch, um aufzurütteln. Die Autorin teilt auf Twitter immer wieder Erfolgsgeschichten, wo die Menschen dann durch das Buch den nötigen Schubs bekommen haben, um endlich wirklich abnehmen zu können 🙂

      Der Redaktionsplan dient vor allem dazu, etwas Ausgeglichenheit zwischen verschiedenen Themenfeldern zu schaffen. Es lief früher auch ohne gut, aber manche Themen geraten dann doch unter die Räder, wenn ich nicht regelmäßig an sie denke (wie die Reiseberichte und Serienbesprechungen die letzten Monate). Du kannst dir ja auch einen Monatsplan erstellen, das ist vielleicht sogar praktikabler.

      Und vielen lieben Dank für das Angebot mit Photoshop! Pass nur auf, dass ich dich nicht beim Wort nehme 😀 Ich denke, spätestens in Dezember könnte da tatsächlich was von mir kommen.

      Viele Grüße
      Elena

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