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Meine Vorsätze 11/2017

Das Jahresende nähert sich unaufhaltsam, in zwei Monaten kommt schon die große Schlussbilanz. Heute schaue ich aber lediglich auf den Oktober zurück und werfe einen Blick voraus. Im November gilt es zu den üblichen Vorsätzen zwei weitere einzuhalten, die ich mir recht spontan überlegt habe. Diese habe ich unten an die Liste angehängt.

Fünf Sieben Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Wie erwartet hat die Schrittzahl darunter gelitten, dass ich zu Beginn des Monats nur durch die Gegend humpeln konnte und generell im Oktober keinen Sport gemacht habe. Ich hatte zwar schon Mitte Oktober wieder das Go vom Arzt, aber ich wollte lieber abwarten, bis die Narbe wirklich komplett verheilt ist. Grad bei Step-Aerobic ist die Belastung der Füße ja nicht ganz klein. 15.000 Schritte weniger gegenüber dem September empfinde ich daher als ziemlich okay. An drei Tagen habe ich sogar mehr als 10.000 Schritte gelaufen.

Ab sofort werde ich wieder brav zweimal die Woche zum Sport gehen und am Wochenende möglichst einen langen Spaziergang einplanen. Wahrscheinlich lasse ich mir auch mal einen neuen Trainingsplan für die Muskeln geben, der bisherige ist von Mai. Mal schauen, ob ich trotz der kalten Jahreszeit es schaffe, wieder an meine sehr gute Schrittzahl im August anzuschließen.

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Aus dem Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann konnte ich viel Motivation ziehen.

Im Vergleich zu letzten Monat habe ich ein Pfund zugenommen. Daran ist aber ganz bestimmt die Europa-Konferenz schuld. Nicht zu den Haupt- und Zwischenmahlzeiten zu gehen würde zwar dafür sorgen, dass ich weniger esse, aber dann würde ich mich auch von den Gesprächsrunden ausschließen. In Kombination mit null Sport lief es dennoch gar nicht so schlecht. Vor allem habe ich sehr erfreut fest gestellt, wie leicht ich derzeit wieder in meine Strumpfhosen komme. Weniger erfreut habe ich bemerkt, dass mir nun die meisten meiner Röcke eindeutig zu groß werden.

Jetzt im November will ich auf jedem Fall aber wieder mehr für die Linie tun, also weniger Chips und mehr Sport. Denn auch wenn ich vor kurzen ein wichtiges Zwischenziel erreicht habe, ist es bis zum Endpunkt noch ein weiter Weg, der auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden wird.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Das klappte mal wieder eher mäßig. Immerhin habe ich es geschafft, dass ich mit „Project Highrise“ ein Game recht regelmäßig gespielt habe. Und mit 14 veröffentlichten Blogbeiträgen war auch hier nicht grad wenig los.

Im November möchte ich einen neuen Versuch mit einem „Life-Coach-Kalender“ starten. Mal schauen, ob ich damit fokussierter bin.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb voll gemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Was diesen Punkt angeht, ist im Oktober eigentlich nichts passiert. Die ungeliebten Bücher stapeln sich hier weiterhin, während meine Neuzugänge keinen ordentlichen Platz finden. Werde ich hoffentlich im November angehen.

Außerdem möchte ich generell wieder stärker aussortieren, damit ich vielleicht mittelfristig doch so etwas wie Ordnung hier habe. Wie schon oben angeklungen, kann ich bei den Klamotten auf jedem Fall weiter ansetzen: Was mir fast von den Hüften rutscht, kann eingemottet werden. Vielleicht passen dafür paar der engeren Röcke langsam wieder …

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Der Header ist weiterhin in Arbeit, aber es gibt immerhin erste Fortschrittsmeldungen. Das mit dem Redaktionsplan hat nur mäßig geklappt. Wobei die Quantität im Oktober erstaunlich gut war, nur waren es eben nicht die Beiträge, die ich ursprünglich im Sinn hatte. Und beinahe hätte ich beim Interview des Monats improvisieren müssen, weil ich zu spät angefragt habe. Muss sich nicht wiederholen.

Für den November strebe ich ab, mal wieder stärker im voraus zu bloggen. Wo dann auch mein nächster Vorsatz ins Spiel kommt.

6. NaBloWriMo

Ich widme den NaNoWriMo für mich um und mache daraus den NaBloWriMo, kurz für National Blog Writing Month. Mein Mindestziel sind 20.000 Wörter, was etwa 30 Beiträgen entspricht.

Statt Beiträgen habe ich mich für einen Wordcount entschieden. Ansonsten würden grad Rezensionen mich eher verlangsamen, obwohl ich genau diese endlich mal wieder vermehrt schreiben will. Viele der Beiträge werde ich nicht sofort veröffentlichen, sondern aufheben für Dezember und Januar. Das passt sowieso gut bei Listen, die einen Blick zurück oder nach vorne werfen. Generell habe ich jede Menge Blogideen, die ich gerne umsetzen möchte, die ich aber bisher doch im Dashboard versauern lassen habe.

7. Kaufverbot

Ich kaufe nichts.

Gut, ganz so radikal werde ich es doch nicht umsetzen. Essen und Trinken sowie generell Freizeitaktivitäten sind ausgenommen, denn so selten wie ich ausgehe, ist das eh nicht das riesige Sparpotenzial. Außerdem muss ich noch ein Geschenk im November besorgen. Aber ich brauche keine neuen Klamotten und Medien. Klugerweise habe ich gestern noch einiges bestellt *hust* Mal schauen, ob ich so mein Geld besser zusammengehalten bekomme. Da ich nicht sicher weiß, wie 2018 sich ab dem Frühjahr finanziell entwickelt, wäre das nicht ganz blöd. Falls es super läuft, kann ich mir einen Urlaub von dem gesparten Geld leisten. Und falls es nicht super läuft, brauche ich nicht sofort einen Nebenjob.

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