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Meine Vorsätze 2017 – erste Zwischenbilanz

Auf meinem alten Blog hatte ich zu Jahresbeginn meine Vorsätze veröffentlicht. Diese behalte ich natürlich bei, auch wenn sich mittlerweile der Blog geändert hat – weshalb ich sie hier noch einmal veröffentliche. Bei der Gelegenheit habe ich direkt mal ergänzt, wie ich mich im Januar bei der Umsetzung geschlagen habe.

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Das war im Februar eher mäßig erfolgreich. Zwar bin ich 10% mehr Schritte gelaufen als im Dezember, aber nur etwa tausend Schritte mehr als im November. Und ich habe nur ein einziges Mal mehr als 10.000 Schritte an einem Tag geschafft. Zu meinen Gunsten möchte ich aber einwenden, dass es einfach verflixt kalt war. Im Februar habe ich mehr freie Zeit, dann werde ich mich warm einpacken und definitiv den ein oder anderen Spaziergang unternehmen.

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

Hier wäre es vorteilhaft gewesen, wenn ich einen konkreten Wert am 1. Januar in die fitbit-App eingetragen hätte, auch wenn der über den zuletzt vor Monaten eingetragenen Wert lag. Die liebe Eitelkeit. Ich bin mir aber dennoch sicher, dass sich mein Gewicht etwas niedriger eingependelt hat. Und ich habe jetzt am 1. Februar das Gewicht in die App eingetragen, damit ich am 1. März sicher weiß, ob ich weitergekommen bin. Das Buch habe ich übrigens mittlerweile gelesen und fand es super!

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Dieser Vorsatz ist in der Klausurenphase phasenweise sehr schwierig umzusetzen, obwohl es grad dann doch so wertvoll wäre. Aber ich habe es immerhin geschafft, sehr viel Zeit mit dem Schreiben von Blogbeiträgen zu verbringen und nebenbei Hörbücher zu hören. Das gefällt mir mittlerweile echt gut und ich will es unbedingt beibehalten.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb vollgemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Da hat sich die letzten Wochen leider fast nichts getan. Aber es stört mich sehr, wieviel Gerümpel mittlerweile schon wieder zusammengekommen ist und ich werde das bestimmt nach der Klausur angehen. Immerhin habe ich zwischendurch ein paar weitere Klamotten aussortiert.

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Diesen Punkt würde ich als vollen Erfolg sehen. Bis auf ein paar kleinere Layoutprobleme, die ich mit ein wenig Aufwand sicher auch noch behoben bekomme, ist der Blog up and running. Nun sind all die Sachen aus der Welt geschafft, die mich früher beim alten Blog gestört haben. Den Blog habe ich komplett alleine aufgesetzt und eingerichtet, nachdem ich mir ein schönes Theme ausgesucht hatte. Auch habe ich Spaß mit meiner neuen Kamera, probiere verschiedene Dinge aus. Und ich tobe mich in der Adobe Creative Cloud aus. Zum Beispiel sind meine sogenannten Dummybilder sicher nicht weltbewegend, aber selbst erstellt.

Fazit: Im Februar wird also alles (noch) besser. Behaupte ich einfach mal.

8 Kommentare

  1. Mit den Schritten geht es mir genauso und das schiebe ich auch auf das Wetter. Normalerweise laufe ich nach der Uni gerne mal ein paar Haltestellen zu Fuß, aber bei -10°C fühle ich mich in der U-Bahn dann doch wohler. Ich denke aber auch, dass das diesen Monat besser wird. Die Temperaturen sind ja (zumindest hier) auf einem guten Weg. 🙂
    Schön, dass das mit dem Blog so gut geklappt hat und das abnehmen klingt ja auch gut. Entrümpeln macht mir persönlich super viel Spaß, wenn ich ein mal angefangen habe, aber im nachhinein weiß ich leider nie, was ich mit den Dingen jetzt machen soll oder habe keine Motivation das umzusetzen, weshalb sie nur vom Schrank in Kisten wandern und da dann erst mal bleiben. Da gibt es bei mir also auch noch Verbesserungspotenzial 😀
    Weiterhin viel Erfolg!

  2. Elena sagt

    Ja, bis zu -10 Grad hatte es hier bei uns auch, das ist doch viel zu kalt *brr* Wir kriegen das im Februar besser hin, bestimmt! Auch wenn es bei uns nächste Woche erst einmal wieder kälter wird, aber zumindest sind die Temperaturen wohl tagsüber im Plusbereich. Und die Sonne soll scheinen, die habe ich im Januar auch vermisst.

    Ich finde, man kann die meisten Sachen prima spenden. Und was die Wohlfahrt nicht haben will, das tut man am besten in den Müll. Aber ich gebe zu, ich lagere auch sehr vieles in Kisten, weil ich die Sachen noch nicht wegwerfen möchte. Das ist eins der großen Projekte 2017: Die ganzen Kisten wirklich kritisch durchgehen und überlegen, was man wirklich noch einmal brauchen könnte. Du siehst also, ich versteh dich mit den Kisten nur zu gut 😀

    Dir auch viel Erfolg weiterhin!

  3. 10000 Schritte sind aber auch echt viel. Da müsstest Du schon einiges an Zeit investieren, die man oft so nicht hat. Betreibst Du denn eine Sportart?

    So ganz klar ist mir auch noch nicht, woran genau Du merkst, dass Du ziellos Geräte nutzt und Du sie dann ausmachst. Wo ist da die Grenze? Hat nicht alles irgendwie ein Ziel?

    Und bezüglich Deines Wäschekorbes hast Du mich ja echt inspiriert. Irgendwie schmeiße ich da momentan alles rein und wenn ich nach ein paar Tagen eh nicht mehr weiß, was drin ist bzw. es nicht vermisse, kann es auch weg.
    Das ist ein guter Zwischenschritt und fällt mir leichter als gleich wegwerfen.

    Allerdings habe ich auch das Problem, dass ich vieles irgendwie gern verkaufen oder spenden würde, aber nie richtig dazu komme. Blöd.

    • Elena sagt

      10.000 Schritte sind in der Tat nicht wenig, aber ich habe das mal kalkuliert und müsste an den meisten Tagen „nur“ eine Stunde zusätzlich spazieren gehen. Und nein, derzeit betreibe ich keinen Sport.

      Hm, wenn ich die immer gleichen Apps und Seiten ständig aktualisiere in der Hoffnung, dass es etwas Neues gibt. Und das stundenlang tue. Das ist für mich ziellos.

      Freut mich, dass der Wäschekorb für dich so toll funktioniert 🙂

      • *lol* Verstehe.

        Eine Stunde spazieren klappt bei mir ganz gut. Ich habe allerdings in der Nähe auch einen großen Park für den ich eine Jahreskarte gekauft habe, die ich jetzt bewusst abspaziere. Einfach so losgehen macht man aber auch echt selten.

    • Elena sagt

      Ich habe die Liste in diesen Beitrag 1:1 kopiert und zitiert 🙂 Die steht auch noch im alten Blog, aber da lege ich heute noch eine Weiterleitung hinter.

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