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Meine Vorsätze 3/2017

Eigentlich habe ich keine rechte Lust auf diesen Rückblick, da die Ergebnisse eher bescheiden sind. Aber da es vielleicht den ein oder anderen interessiert und es auch paar Fortschritte gibt, halte ich den aktuellen Stand hier dennoch fest.

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Tja, der Februar war zwar nicht kalt, aber nass. Außerdem hat die vorlesungsfreie Zeit begonnen, so dass ich weniger Gründe hatte vor die Tür zu gehen. Daher habe ich nur ein einziges Mal mehr als 10.000 Schritte an einem Tag geschafft. Auch das Gesamtergebnis ist sehr bescheiden, selbst wenn ich einbeziehe, dass der Monat drei Tage kürzer war. Neuer Monat, neues Glück.

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

Im Vergleich zum 1. Februar wog ich am 1. März zwei Kilogramm weniger. Da ich der Meinung bin, dass der Wert am 1. Februar mindestens 1 Kilogramm höher als sonst lag, behaupte ich einfach mal, dass ich mein Ziel sowohl im Januar als nun auch im Februar erreicht habe. Das lag aber weniger an viel Bewegung, sondern am Verzicht auf Nachtisch und Süßigkeiten. Und dabei liebe ich die Desserts an der Uni *seufz* Stattdessen gibt es abends, wenn mich der Appetit packt, eine Portion Gemüse oder Obst. Schmeckt auch sehr lecker und das bei einer geringen Kalorienanzahl.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Phasenweise ist das wieder sehr eingerissen. Seit Beginn des März steuer ich aber sehr bewusst gegen und entscheide mich bewusst für Aktivitäten. Wenn ich in wenigen Tagen eine Staffel durchsuchte, weiß ich wenigstens, was ich die ganze Zeit getan habe.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb vollgemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Derzeit keine rechten Fortschritte. Mal gucken, wann es da weitergeht. Zu tun gibt es definitiv genug.

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Ich bastele weiter in Photoshop herum und entdecke immer neue Funktionen. Zum Beispiel, wie ich etwas freistellen und dabei die Proportionen beibehalten kann. Sehr hilfreich ist dabei auch, wenn sich verschiedene Gitter drüber legen lassen. Sicherlich keine Meisterwerke, aber die Ergebnisse bei Impressionen zu Burger’s Light finde ich ganz gut (auch wenn das genau genommen jetzt schon in den März fällt).

4 Kommentare

    • Elena sagt

      Vermutlich *seufz* Ich warte darauf, dass sich bei mir ein Schalter umlegt und ich wieder im „Arbeitsmodus“ bin.

  1. Bei feucht-grauem Wetter ist es auch wirklich nicht leicht, sich zu längeren Fußwegen durchzuringen. Manchmal denk ich mir, dass das Netz der Öffentlichen Verkehrsmittel in Wien einfach zu gut ist. Früher in meiner Heimatstadt bin ich zwangsläufig viel mehr zu Fuß gegangen und mit dem Fahrrad gefahren.
    Aber wenn der Frühling erst so richtig durchstartet, wird das sicher wieder besser werden.

    Gratuliere zu den zwei Kilos weniger!

    • Elena sagt

      Danke 🙂

      Bei mir ist es Fluch und Segen zugleich, dass ich seit einigen Jahren immer mit dem Auto zur Uni und zurück fahre. Das waren etwa eine Stunde Gehen an jedem Unitag: Zehn Minuten zur Bushaltestelle, umsteigen, nochmal umsteigen und zum Schluss zu den Gebäuden von der Haltestelle aus, nochmal so zehn Minuten. Und entsprechend retour. Aber damit ich das wieder mache, muss zumindest das Wetter so angenehm sein, dass ich nach dem Warten an den Haltestellen weder durchgefroren noch durchnässt bin.

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