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Meine Vorsätze 4/2017

Nun sind schon drei Monate vergangen und es gibt erste Fortschritte zu verzeichnen. Wobei ich vor allem beim zweiten Punkt und fünften Punkt erfolgreich bin, während ich beim ersten und vierten Punkt schwächele. Aber das Jahr hat ja noch neun Monate. Nachfolgend der Rückblick auf dem März.

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Immerhin habe ich zweimal die 10.000 Schritte gepackt und einmal knapp verfehlt, das ist schon ein kleiner Fortschritt. Außerdem habe ich im Vergleich zum Februar über 30.000 Schritte mehr geschafft. Das war aber immer noch schwächer als der Januar. Da jetzt die Temperaturen aber sehr angenehm geworden sind und ab Mitte des Monats die Uni wieder losgeht, hoffe ich wirklich, dass ich mich im April mal endlich deutlich steigere.

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

Hier geht es derzeit eher schleppend voran, was vor allem daran liegt, dass Arbeitskreise, Konferenzen und Tagungen mit ihren leckeren Snacks für mich eine riesige Kalorienfalle sind. Ich kann zwar gut Nein sagen, wenn ich mir meinen Nachtisch kaufen muss. Aber wenn ich vor appetitlichen Teilchen stehe und nur zugreifen muss, sieht es düster aus. Immerhin ging der Zeiger auf der Waage dennoch ein Pfund runter, so dass ich das Ziel erreicht habe.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Lief eigentlich ganz gut, was sich an der Menge der gelesenen Bücher, der geschauten Serien und der in Spiel verbrachten Zeit ablesen lässt. Ist aber weiterhin ausbaufähig. Vor allem, da ich mein eines Puzzle immer noch nicht angefangen habe und bei meinem Hörbuch überhaupt nicht weitergekommen bin. Da will ich nächste Woche echt ansetzen.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb voll gemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Hier hat sich mal wenigstens etwas getan. Denn ich habe ich meinen „neuen“ Drucker endlich weggetan. Der hat mich lang genug mit seinen Zicken beim Papiereinzug geärgert und wurde oft genug beim Einschalten auch nicht erkannt. Da nützte es auch nichts, dass dieser Farblaser-Drucker turboschnell druckte, wenn er denn mal druckte. In der neuen Wohnung kaufe ich mir dann ein schickes Multifunktionsgerät, mit Scanner und so weiter, denn da strebe ich weitestgehend Papierlosigkeit an. Aber bis dahin tut nun wieder der Tinten-Drucker von vor meinem Studium Dienst, der funktioniert zuverlässig direkt nach dem Einschalten und schont so gewaltig meine Nerven.

Auch habe ich meine Pappkartonsammlung gewaltig reduziert.  Zudem habe vor allem Texte aus dem Bachelorstudium weggeworfen, denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich die noch einmal gebrauchen kann. Da war dann der Wäschekorb direkt wieder halb voll allein mit diesen Unterlagen und ich habe Stauraum geschaffen.

Wie geht es eigentlich euch: Könnt ihr euch gut von Lernunterlagen trennen? Eigentlich gucke ich ja schon nach einem Semester kaum wieder rein, wenn es nicht grad um Statistik geht. Die Unterlagen aus Fortbildung und Ausbildung habe ich nach den jeweiligen Abschluss bisher noch nie wieder gebraucht. Dennoch hebe ich vieles auf, denn man könnte es ja vielleicht noch einmal brauchen. Vielleicht bin ich in einem Jahr beim Umzug konsequent und werfe alles weg, was nicht unmittelbar mit meiner Spezialisierung auf statistische Methoden im Master zu tun hat. Schließlich kann ich alles googlen, was ich vielleicht doch noch einmal brauche.

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Derzeit denke ich über eine Idee für meine alte Interviewreihe „Nachgefragt bei …“ nach. Wäre ja schon irgendwie schade, die Interviews ersatzlos offline zu nehmen. Aber einfach rebloggen ist auch nicht so ganz das Wahre. Aber vielleicht habe ich da jetzt einen guten Mittelweg gefunden, ich muss mein Konzept nur etwas weiterentwickeln.

6 Kommentare

  1. Ich habe erst nach dem Masterabschluss meine Bachelor -und Masterunterlagen (zu einem Großteil) weggeworfen und im Prinzip nur die Behalten, bei denen die Skripte wirklich gut strukturiert und sinnvoll waren und ich das Thema mochte. Alles handschriftliche kam komplett weg, ich glaube ich habe über 10 Ordner komplett geleert. Und im dem Zug kamen auch die alten Schulunterlagen weg. ^^

    • Elena sagt

      Mit Fortschreiten meines Studiums wird meine Aufbewahrung immer schludriger, da habe ich meine Notizen gleich im Block gelassen. Mit handschriftlich ist bei mir eh nicht so viel, früher ein Block pro Semester, jetzt im Master reicht eigentlich 1/3. Das liegt alles in Kisten gestapelt.

      Aber ich habe noch einige Ordner vom Anfang des Studiums, wo ich alles mögliche sortiert abgeheftet habe, wobei es teilweise pro Ordner nur eine Vorlesung sind. Was für Massen an Papier … Zum Glück habe ich mir nach den zweiten Semester ein Tablet zugelegt, das hat das ganze doch erheblich reduziert.

  2. In Zeiten des Internets kann man das echt alles entsorgen. Ich habe auch eine Weile gebraucht, aber letztlich ist es ja doch so, dass wenn ich was recherchiere, bei GOOGLE nachgucke und nicht anfange ewig in meinen Unterlagen zu suchen.

    • Elena sagt

      Ja, definitiv. Ich guck ja selbst während des Lernens gern erst einmal bei Google, bevor ich in Fachbüchern beginne nachzuschlagen. Ist also wohl mehr Nostalgie als alles anderes, dass ich den Kram (noch) aufhebe.

  3. Das mit den 10.000 Schritten ist aber wirklich schwer. Ich komme auch praktisch nie auf diese Zahl und erreiche selbst die 5000 nur selten, solange ich Ferien habe (wobei nur mein Handy zählt, wenn ich durchs Haus laufe, wird das also nicht registriert). Ich finde es auch sehr schwer, einfach rauszugehen und eine Runde „grundlos“ zu laufen, ich brauche dafür immer einen Anlass (oder einen Hund). Ich drücke mal die Daumen, dass das diesen Monat besser klappt.
    Was Lernunterlagen angeht hätte ich das gleiche gesagt: In vielen Fällen kann man googlen, wenn man sie wider Erwarten doch noch mal braucht. Das geht sowieso sehr viel schneller und einfacher, als ewig in den Unterlagen zu blättern, bis man das richtige gefunden hat. Ich habe auch gleich nach dem Abi alle Schulunterlagen weggeworfen, weil ich mir sie ohnehin nie wieder ansehen werde und es einfach keinen Sinn macht, sie dann zu behalten. Da habe ich also kein Problem, mich davon zu trennen.

    • Elena sagt

      Ja, so „grundlos“ rumlaufen ist eben auch nicht so meins und ein Hund kommt leider aus diversen Gründen nicht im Frage, wäre aber dafür wirklich sehr praktisch. Aber ich habe das Gefühl, dass ich sehr gut in den April gestartet bin, einmal habe ich die 10.000 Schritte nur knapp verfehlt.

      Nach dem Abitur habe ich auch nur Altklausuren und Bücher aufgehoben, aber vor etwa einen halben Jahr habe ich die dann auch radikal aussortiert, so dass ich jetzt nur noch irgendwo ein paar Sachen aus der Grundschulzeit haben dürfte. Aber das ist ja auch was anderes (imo).

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