Diverses

Meine Vorsätze 5/2017

Das erste Drittel des Jahres ist schon vorbei! Pünktlich zum Monatsanfang werfe ich einen Blick zurück auf dem April und schaue voraus auf dem Mai.

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Endlich ist es mir gelungen, mit der Zahl der Schritte den Januar zu überbieten, wenn auch knapp. Das Ziel, jeden Tag 10.000 Schritte zu gehen, habe ich aber nur zweimal erreicht und zweimal knapp verfehlt.

Um mal endlich nennenswerte Fortschritte zu machen, habe ich mir nun ein Paar Wanderschuhe besorgt. Denn die schönen „Büroschuhe“ mit Absatz sind zwar schick und durchaus bequem, aber doch eher ungeeignet für längere Spaziergänge, grad durch matschiges Terrain. Außerdem habe ich ja bereits erwähnt, dass ich mir ein Fitbit Charge 2 zugelegt habe. Die Herzfrequenz beobachten zu können war aber bisher mehr Gimmick als konkret nützlich.

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

Dieses Ziel habe ich erreicht.

Aber ehrlich gesagt geht es mir zu langsam voran. Weshalb ich für diese Woche ein Probetraining ausgemacht habe und mich dann wahrscheinlich im Fitnessstudio anmelde. Neue Sportschuhe habe ich mir – nebst Socken und Tasche – bereits besorgt, denn die Turnschuhe aus der Schulzeit haben ausgedient. Die Sportklamotten hingegen passen noch, aber die sind ja auch erst wenige Jahre alt.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Läuft generell gut und das Lesen lief diesen Monat besonders gut, denn ich habe unglaubliche sechs Bücher im April beendet! Außerdem habe ich einiges an Zeit mit Computerspielen verbracht. Gut, ich bin beim Hörbuch immer noch nicht weiter und auch das Puzzle ist immer noch ungepuzzelt, aber man kann nicht alles haben.

Um die tote Zeit zu minimieren, werde ich jetzt mal versuchen, meine Tage wirklich sehr genau durchzuplanen. Bin ja mal gespannt, ob es funktioniert.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb voll gemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Ich habe meinen Schreibtisch mal wieder aufgeräumt. Etwa ein Drittel habe ich wegsortiert, überwiegend Bücher, die ich zu Rezensionszwecken direkt am Computer liegen hatte. Ein Drittel habe ich ins Altpapier getan, überwiegend Briefumschläge und Einladungen zu mittlerweile längst stattgefundenen Veranstaltungen. Und das letzte Drittel … wurde von mir in eine Kiste geräumt. Nun ja, aber nun ist der Schreibtisch wieder frei zum Arbeiten, das ist das wichtigste. Denn im Bett lese ich wissenschaftliche Texte dann doch eher ungern und außerdem brauch ich auch Platz zum Notizen machen. Und ich war doch sehr positiv überrascht, dass die Kiste nur zu einem Drittel voll ist.

Im Mai möchte ich mich nun mal den lang geplanten Thema Socken, Strumpfhosen und Strümpfe widmen. Irgendwie ziehe ich nämlich immer nur die gleichen Paare an, andere liegen seit Jahren unangetastet in der Kommode. Außerdem sind zu viele leicht löchrig. Das wird vermutlich dann auch eine etwas teurere Angelegenheit, weil ich einen Berg neu beschaffen muss.

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Wie Ihr wahrscheinlich schon gesehen habt, ist die Neuauflage von „Nachgefragt bei …“ online gegangen. Jetzt gilt es noch zu überlegen, ob ich auch die Urversion wieder beleben will. Bestünde denn daran Interesse?

Ansonsten will ich wirklich mal in Sachen Rezensionsbildern weiterkommen. Nichts gegen den weißen, cleanen Stil (womöglich lande ich am Ende auch dort), aber ich überlege noch, ob mir da nicht etwas individuelles für den Blog einfällt.

4 Kommentare

  1. Schön, dass du deinen Zielen langsam aber sicher näher kommst. Den Schreibtisch freizuhalten fällt mir auch nicht leicht, der eignet sich aber auch viel zu gut als Ablagefläche für alles mögliche, was keinen anderen Platz hat oder wo man denkt „da kümmere ich mich später drum.“ Ich brauche den Platz aber auch für die Uni, was eigentlich ganz gut ist, weil ich so immer wieder zum Aufräumen gezwungen werde. Das Problem mit den löchrigen Socken habe ich ebenfalls, man hat eben doch irgendwie immer seine Lieblingsstücke oder nimmt einfach die, die in der Schublade oben liegen (weil sie auch als letztes gewaschen wurden). Bei mir gibt es sicher auch einige, die ich nie getragen habe. Zum Glück sind Socken aber auch nicht die teuersten Kleidungsstücke 🙂
    Weiterhin viel Erfolg!

    • Elena sagt

      Ja, ich werfe auf meinem Schreibtisch auch immer alles einfach drauf, sei es Post oder Unterlagen. Und dann wächst da binne weniger Tage direkt ein Hügel, nach ein paar Wochen ist es ein Berg. Während der Vorlesungszeit besteht immerhin regelmäßig der Anreiz aufzuräumen. Aber in der vorlesungsfreien Zeit …
      Mit den Sockenpreisen hast du recht, das wird definitiv im zweistelligen Bereich bleiben. Höchstens, wenn ich mir mal paar schöne Strumpfhosen für den Sommer kaufen sollte, wird es teurer *pfeif*
      Danke!

  2. Ich gebe dir den Tipp, dass du dir an einem der nächsten Tage deine Kiste mit Schreibtischkram vornimmst. Denn aus leidiger Erfahrung weiß ich nur zu gut, wie sich diese Kisten ganz schnell stapeln können – und fällt das Aufraffen nur noch schwerer. 😉

    Wieso musst du ganz viel neu anschaffen, wenn du doch den Großteil deiner Socken und Strumpfhosen nicht benutzt hast? Vielleicht erst einmal ausmisten und reparieren und dann sehen, ob wirklich etwas fehlt oder ob deine Vorräte nicht doch noch eine Weile reichen?

    Schön, dass es mit dem Lesen so gut klappt! 🙂

    • Elena sagt

      Ich sollte es tun, da hast du recht. Nur leider hänge ich in einem Tief … aber ich muss auf jedem Fall diesen Monat die Steuer machen, da komm ich an der Kiste nicht vorbei. Zumindest habe ich intelligenterweise direkt die Steuersachen übereinander gestapelt und habe hoffentlich auch nichts davon weggeworfen, so dass ich vielleicht schnell durchkomme …

      Die Aussage mit dem Neuanschaffen rührt daher, dass ich eine Menge Sachen nicht getragen habe, weil sie zu klein waren. Nur war ich damals schlanker als heute. Es ist also eher weniger anzunehmen, dass ich sie bequemer findet. Dazu kommt, grad bei Strumpfhosen, dass ich da einige „wilde“ Farben dabei habe. Außerdem ist da ein sehr durchsetzungsstarker großer Zeh. Aber natürlich probiere ich erst einmal durch und kaufe dann neu. Wenn es aber so läuft wie mit der Unterwäsche, schwant mir nichts Gutes.

      Und ich bin auch sehr froh, dass es mit dem Lesen so gut klappt 🙂

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