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Meine Vorsätze 6/2017

Bevor ich in den Urlaub geflogen bin, habe ich meine Bilanz der Vorsätze für den Mai gezogen. In einigen Bereichen habe ich größere Fortschritte gemacht, in anderen kleinere. Aber lest selbst!

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Dank der regelmäßigen sportlichen Betätigung ist es mir endlich gelungen, meine monatliche Schrittzahl nennenswert zu steigern: 25.000 Schritte mehr! Beim täglichen Ziel von 10.000 Schritte gehen scheitere ich aber weiter regelmäßig, ich habe es nur zweimal erreicht und zweimal knapp verfehlt.

Was aber dadurch auch deutlich wird: Obwohl ich fleißig zum Sport gehe, reicht das nicht, um an diesen Tagen auf über 10.000 Schritte zu kommen. Es sind dann eben um die 8.00 Schritte statt nur 4.000. Jedenfalls steigt mein Respekt vor Menschen, die das Ziel mit den 10.000 Schritten jeden Tag schaffen, immer mehr. Neben viel Bewegung im Alltag müssen die wohl wirklich jeden Tag noch bewusst eine Stunde gehen.

Wenn ich es mal schaffen würde, früher aufzustehen, könnte ich auch mal weiter weg parken und dann entsprechend zur Arbeit ein Stück gehen.

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

Dieses Ziel habe ich sogar übertroffen. Nachdem die ersten Mai-Wochen trotz Sport so überhaupt nichts passiert war, ging es dann auf einmal ganz schnell und ich habe ungefähr ein Kilo abgenommen.

Damit ich weiter beim Sport dabei bleibe, habe ich mir nun jede Menge Oberteile und Sport-BHs gekauft. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass die alten Oberteile alle ihre Schwächen haben: ausgewaschen, löchrig, zu klein … Und nach langen Suchen habe ich auch tatsächlich eine neue Sporthose mit Taschen gefunden, so dass die Hose nicht am selben Abend gewaschen werden muss, damit sie pünktlich wieder einsatzbereit ist.

Nach dem Urlaub will ich aber wieder bewusster essen, da war ich die letzten Mai-Tage da doch etwas zu locker. Ich rede mir zwar ein, dass ich Muskeln aufgebaut habe und deswegen nicht weiter abgenommen habe. Schließlich kann ich schon mehr Gewicht nehmen und mir geht auch etwas langsamer die Puste aus. Aber wer sich mit dem Thema Sport etwas intensiver beschäftigt hat, weiß, dass das maximal ein halbes Kilo sind und ich trainiere ja noch nicht mal „optimal“.

Vielleicht sollte ich anfangen, mich zu vermessen. Oder Fotos machen. Ich finde ja Vorher-Nachher-Fotos immer wieder faszinierend.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Läuft weiterhin ganz gut. es ist einfach viel schöner, die Welt von „Fallout 4“ zu erkunden oder in die Zeit des Regencys einzutauchen, statt stundenlang auf Twitter und Co. rumzuhängen.

Außerdem habe ich im Mai – um Zeit „sinnvoll zu verschwenden“ – testweise verschiedene Gesichtspflege-Sachen ausprobiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass verschiede Dinge tatsächlich das Hautgefühl verbessern. Aber in meinem Fall ist das propagierte Programm von Reinigung, Klären und Pflege morgens und abends etwas „too much“, es nur alle paar Tage zu tun macht im Ergebnis keinen Unterschied. Vermutlich sähe das anders aus, wenn ich mich schminken würde. Aber ich nutze jetzt regelmäßig die Tagespflege mit Lichtschutzfaktor 30, bisher hatte ich Weißhaut noch keinen Sonnenbrand und ich vermeide dieses unangenehme Hautgefühl wegen der Sonnencreme.

Die Sache mit dem Tage durchplanen habe ich allerdings nur eine Woche durchgehalten. Der Effekt auf die Produktivität war erstaunlich. Aber ich hatte dann keine rechte Lust mehr, alles durchzuplanen. Dennoch habe ich gefühlt mehr geschafft als sonst. Zum Beispiel meine Steuererklärung, so früh habe ich sie noch nie eingereicht. Vielleicht wage ich nach meinem Urlaub einen Neustart, denn dann will ich einiges echt mal voranbringen.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb voll gemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Die alten Sportoberteile sind nun alle weg. Außerdem habe ich die Anordnung im Kleiderschrank geändert, damit der Zugang zur Aufbewahrung der Sportsachen leichter wird. Meine Socken etc. nehme ich aber mit in den Juni, auch wenn ich mich regelmäßig über Löcher geärgert habe.

Ansonsten würde ich gern generell weiter im Zimmer entrümpeln, da hat sich schon wieder viel zu viel angesammelt. Oder es fällt mir stärker auf, wenn ich so drüber nachdenke.

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Nach dem Start von „Reloaded: Nachgefragt bei …“ mit Irina von Bücher über alles gibt es nun auch eine Fortsetzung von „Nachgefragt bei …“ mit Jill von Letterheart. Anhand der Klickzahlen lässt sich eindeutig feststellen, dass dies auf Interesse stößt.

Bei den Artikelbildern kann ich das hingegen nicht so einfach messen. Ich werde wohl erst einmal den eingeschlagenen Weg so weiter verfolgen. Vielleicht arrangiere ich auch mal größere Aufnahmen. Zumindest gibt es ja nun reichlich Sonnenschein. Eine Möglichkeit wäre ja auch Props zu kaufen oder zu basteln, aber für die Unterbringung dieser Sachen fehlt mir derzeit echt der Platz.

Fazit

Insgesamt ein zufriedenstellender Monat, auch wenn mehr drin gewesen wäre. Ich hoffe, ich bringe aus Schottland paar neue Impulse für den Alltag mit.

4 Kommentare

  1. Hi du,

    hast du dir von Sissy auf YouTube mal die #nurwasichmag Challenge angesehen? Dadurch habe ich einiges entrümpelt und bin immer noch dabei. Erstaunlich, wie viel Zeug sich überall ansammelt, von dem man teilweise nicht mal mehr weiß, wozu man es gekauft hat… Meine Mutti habe ich auch angefixt. Ich bin da ja auch recht emotionslos. Alles, was ich ein Jahr nicht in der Hand hatte, fliegt raus. Ich wünsche dir eine tolle Woche und viel Motivation für deine Ziele 🙂

    Liebste Grüßlies
    Nina

    • Elena sagt

      Huhu,

      bin nicht so ein YouTube-Fan, aber wenn ich nächste Woche eine ruhige Minute habe, gucke ich mal rein. Meine Erfahrung in den letzten Monaten hat aber auch gezeigt, dass man wirklich eine Menge Krempel ansammelt. Wobei ich ja sowieso nur Klamotten kaufe, aber die Leute schenken mir ständig Dekokram etc… Und dann der ganze Unikram *seufz*

      Jedenfalls vielen Dank 🙂

      Liebe Grüße
      Elena

  2. Spannend, deine monatlichen Fortschritte zur verfolgen.
    Für mich sehr interessant: Die letzten eineinhalb Wochen habe ich täglich 10.000 Schritte geschafft ohne groß darauf zu achten. Ich war ja dienstlich am Wolfgangsee, und obwohl meine Spaziergänge am See immer nur recht kurz waren, war ich mehrmals am Tag zwischen Essenshaus, Unterkunftshaus und Schulungshaus unterwegs – keine riesigen Distanzen, aber in Summe ist da ordentlich was zusammengekommen. In Wien dagegen komme ich auf diese Anzahl nur, wenn ich bewusst längere Spaziergänge/Wanderungen unternehme. Das hat mir auch mal wieder bewusst gemacht, wie wenig ich in Wien zu Fuß unterwegs bin – schon etwas erschreckend.

    Gratuliere zum Abnehmerfolg! Meine Erfahrung ist, dass vermessen oft deutlich aussagekräftiger sein kann als wiegen und kann daher auf jeden Fall dazu raten. Es kann sehr motivieren, wenn man merkt, wie die Zentimeter schwinden.

    Für mich ist viel Gesichtspflege auch schnell „too much“ (zumal meine Haut mitunter recht zickig sein kann). Für mich persönlich hat es sich am besten bewährt, wenn ich morgens eine milde Reinigung sowie eine Gesichtscreme verwende und dann am Abend einfach nur das Gesicht mit Wasser wasche (natürlich auch vorausgesetzt, dass ich mich nicht geschminkt habe, was ich aber nur zu besonderen Anlässen mache).

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Vorsätzen und eine schöne Zeit in Schottland!

    • Elena sagt

      Wow, 10.000 Schritte „einfach so“, das ist echt viel! Aber ich merke auch, wenn ich an der Uni zwischen den Gebäuden öfters wechseln muss (Büro, Mensa, Seminarraum …), dann habe ich trotz Campus-Uni ruckzuck schon 5.000 Schritte zusammen. Im Urlaub habe ich nun fast jeden Tag 10.000 Schritte geschafft, aber da habe ich auch fast jeden Tag einen etwa einstündigen Spaziergang eingebaut. Bot sich ja auch an, denn viele Burgen und Schlösser haben schöne Wege ausgewiesen.

      Abgenommen habe ich im Urlaub jetzt allerdings nicht. Da führt wohl mittelfristig echt kein Weg am Messen vorbei.

      Im Urlaub habe ich aufgrund des ständigen Regens auf die Tagespflege verzichtet und nun doch gemerkt, dass es etwas gebracht hat. Werde das nun wieder aufnehmen.

      Auf jedem Fall vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂

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