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Meine Vorsätze 8/2017

Der Juli war für mich ein schwieriger Monat, so dass ich mit meinen Vorsätzen nicht so gut vorangekommen bin, wie ich möchte. Nichtsdestotrotz gab es auch in diesem Monat einige Fortschritte, die ich Euch nicht vorenthalten möchte!

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Hier hatte ich von vornherein einen Einbruch nach dem – durch den Urlaub mit vielen Spaziergängen – hervorragenden Juni erwartet. Doch immerhin habe ich das Niveau von Mai bei der Schrittzahl eindeutig überboten. Ich habe an sieben Tagen die 10.000 Schritte gepackt (und einmal knapp verfehlt), hier also sogar eine Steigerung gegenüber Juni!

Übrigens habe ich an dem Tag, wo ich meine Praktikumsstelle das erste Mal besucht habe, über 13.000 Schritte zurückgelegt. Nun war ich an diesem Tag auch einkaufen und beim Sport, aber die Chancen stehen gut, dass ich im August und September durch das Praktikum neue persönliche Rekorde (seit Beginn des Trackings) aufstelle.

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

Tja, hier sieht es eher düster aus. Zwischendurch hat die Waage zwar das gewünschte halbe Kilo weniger angezeigt, aber derzeit schlägt sie viel zu weit aus. Erklären lässt sich dies mit verschiedenen Faktoren wie unter anderem meinen Geburtstag und einer spontanen Chips-Testreihe (Süßkartoffelchips sind wirklich lecker!).

Aber es gibt zumindest im weiteren Sinne Erfolge. Beim Sport ist es mir unlängst das erste Mal gelungen, einen Durchlauf der kompletten Step-Choreografie (annähernd) fehlerfrei durchzutanzen. Und beim nächsten Training noch einmal. Das bestärkt mich, auf jedem Fall auch während des Praktikums zu versuchen, regelmäßig die Step-Kurse zu besuchen. Schließlich bin ich jetzt keine blutige Anfängerin mehr und falle im Kurs kaum noch auf.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Weiterhin sehr ausbaufähig. Allerdings bleiben auch nicht allzu viele Aktivitäten über, wenn einem das Denken schwer fällt.

Hier bin ich sehr gespannt, wie sich das Praktikum auswirkt. Auf jeden Fall bin ich wieder klarer und damit auch mehr in der Lage, meine Freizeit gezielt zu steuern.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb voll gemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Okay, hier gab es zumindest Fortschritte in Sachen Fußbekleidung. Bei Tchibo gab es schöne Socken und Strümpfe im Angebot, die ich direkt bestellt habe. Außerdem habe ich mich dann hingesetzt und bin einmal alle vorhandenen Socken und Strümpfe auf Löcher etc. durchgegangen und habe 13 Paar aussortiert. So dass ich nun fast genauso viele Socken und Strümpfe wie vorher hatte … Danach habe ich noch 15 Socken und Strümpfe als Kleiderspende beiseite gelegt, da sie entweder nicht (mehr) meinen Geschmack entsprechen oder nicht mehr ganz top aussehen bzw. anfühlen. Im Verhältnis zu den meisten Menschen besitze ich wohl immer noch viel zu viele Socken und Strümpfe. Aber zumindest sind es nun bequeme und heile. Mit tollen Mustern!

Offen ist nun noch meine Strumpfhosensammlung. Außerdem wollte ich meine ausgelagerte Beinkleidung durchgehen, testen was nun (wieder) passt und ggf. ganz weggeben. Seit gestern sind die Sachen hier und ich bin sehr aufgeregt, ob so manches früheres Lieblingsteil ein Comeback erleben wird. Außerdem denke ich, dass die Sachen hier zu haben eine sehr gute Motivationshilfe sein wird, sich abends am Riemen zu reißen.

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Ich arbeite mittlerweile verstärkt an den Details, denn auch Kleinigkeiten sind wichtig. Wenn Ihr mir über einen Feedreader folgt, werdet Ihr die meisten Veränderungen nicht bemerken. Was auch vollkommen okay ist, denn dann seid Ihr bereits regelmäßige Leser und dies zu gewinnen, dafür sind viele der Maßnahmen ja gedacht! Aber vielleicht ist Euch aufgefallen, dass alle Blogbeiträge nun auch im Feed ein Beitragsbild ausgespielt bekommen? Neben einer intuitiven Bedienung arbeite ich zudem daran, dass die älteren (und neueren) Beiträge auf weitere, dazu passende Inhalte verlinken.

Begonnen habe ich auch damit, passende Bilder zu Artikel zu erstellen. Viele Blogger sind da wesentlich weiter als ich, aber ich probiere immer wieder neue Sachen in Photoshop aus und versuche einen eigenen Stil zu entwickeln. Denn um sinnvoll auf Inhalte bei Facebook und vor allem bei Instagram hinweisen zu können, braucht es nun mal schöne Bilder. Außerdem ist ein Rezensionsindex in Planung, da nun langsam genug Rezensionen zusammen sind, dass ein Index Sinn ergibt. Beim Aktivieren eines Plugins dafür habe ich gestern erst einmal das Backend lahm gelegt gehabt, aber zum Glück ließ es sich per FTP deaktivieren. Ich werde mich wohl erst einmal an den Support wenden müssen, um den Speicher zu erweitern.

Und wie war Euer Juli: Konntet Ihr Eure Vorhaben umsetzen oder habt Ihr geschwächelt?

6 Kommentare

  1. Ich finde es schön zu lesen, wie es bei dir voran geht. Bei den Bemerkungen rund um die Kleidung muss ich zwar jedes Mal schmunzeln, weil mir das immer zeigt wie unterschiedlich unsere Leben in der Hinsicht sind, aber es freut mich, dass du den Punkt nun auch erledigt hast!

    Es wird spannend zu sehen, wie weit du deine Vorhaben in der Praktikumszeit umsetzen kannst. Von mir kann ich sagen, dass ich immer deutlich weniger esse, wenn ich den ganzen Tag am Schreibtisch eingespannt bin. Weil ich dann andere Dinge im Kopf habe und aufpasse, dass nichts in der Nähe liegt, das man sich mal eben in den Mund stopfen kann. Mal schauen, wie das bei dir so läuft. 🙂

    • Elena sagt

      Meine Mutter war und ist immer recht sparsam mit Kleidung umgegangen, was die Menge angeht. Seitdem ich selbst Geld verdiene, habe ich daher begonnen, mir mehr Auswahl zu schaffen. Für mich ist es eben Luxus, dass ich z.B. zwischen mehreren Jacken wählen kann. Ich weiß aber, dass viele Menschen ihr Geld lieber für andere Dinge ausgeben. Und auch bei mir geht der Trend dazu, dass ich darauf achte, möglichst vielzeitig kombinierbar Teile zu kaufen, die zu vielen Anlässen passen.

      Am Schreibtisch selbst habe ich mit dem Essen überhaupt keine Probleme. Allerdings habe ich auch nie Süßigkeiten am Schreibtisch gelagert und beim Lernen gibt es auch keine „Belohnung“. Mein Problem ist allerdings, wenn ich nach einem langen Tag, wo ich am besten noch durch die Duftwolke am Bahnhof musste, heim komme. Da habe ich genug Appetit auf eine komplette Mahlzeit, obwohl ich ordentlich frühstücke und zu Mittag in der Kantine eine richtige Mahlzeit gegessen habe. Ich arbeite hart daran, dass ich mir dann Gemüse warm mache und das esse … statt mir wie (sehr viel) früher mehrere Toasts reinzuhauen. Und statt Schokolade gibt es ein Eis, das zu verzehren dauert viel länger. Schokolade ess ich sowieso sehr selten, weil das immer so eine flüchtige Angelegenheit ist. Aber am liebsten würde ich abends noch einmal „richtig“ essen, nur vom am Schreibtisch sitzen verbrenne ich keine Kalorien *seufz*

      • Meine Mutter hat immer viel Kleidung gekauft (und die wenn möglich im Angebot) und sie hatte immer eine ganz genaue Vorstellung davon, was ich als Kind anziehen sollte. Das hat dazu geführt, dass ich immer nur ein paar wenige Lieblingsstücke getragen habe und die Sachen, die ich nicht mochte, im Schrank blieben. Außerdem habe ich damals viel Zeit mit dem Hund bzw. später mit den Katzen verbracht, was dazu führt, dass ich praktische Kleidung wichtiger finde als „hübsche“ Sachen. Das Ganze hat dazu geführt, dass ich nur eine Handvoll Kleidungsstücke habe und diese anziehe, bis sie selbst für „ohne jegliche Besucher daheim bleiben“ zu marode sind und ersetzt werden müssen. 😉

        Ich finde es nicht verwunderlich, wenn du abends richtig hungrig bist. Dein Tag ist doch jetzt ziemlich lang. Du musst früh aufstehen und bist erst spät wieder daheim – das ist doch auch anstrengend.

        • Elena sagt

          Bei mir war das so, dass ich als kleines Kind eine recht genaue Vorstellung hatte, was ich anziehen wollte und ich oft genug überhaupt keine Lust hatte, irgendwelche neue Klamotten zu kaufen *g* Aber das mit den Lieblingsstücken kenne ich auch 🙂

          Zum zweiten Absatz: Du hast recht, da hatte ich noch gar nicht so genau drüber nachgedacht. Aber wenn ich abends nach Hause komme, dann sind schon etwa sieben Stunden seit der letzten Mahlzeit vergangen. Das ist echt lang! Vielleicht sollte ich versuchen, das Mittagessen etwas weiter nach hinten zu schieben, aber ich bin auch um Zwölf Uhr schon recht hungrig *seufz*

  2. Sieben Stunden sind wirklich lang! Und wie viel Zeit ist seit dem Frühstück vergangen – vielleicht gibt es einen Grund, dass du mittags hungrig bist … Wenn es dir so wichtig ist auf die Kalorien zu achten, könntest du dir je eine kleine Portion Rohkost mitnehmen, die du im Zug auf dem Heimweg beim Lesen knabberst. Dann bist du zum Abendessen nicht so ausgehungert und kannst dir in Ruhe überlegen, worauf du Lust hast und wie viel du überhaupt noch essen magst.

    • Elena sagt

      Ja, das sind dann etwa 5 1/2 Stunden, auch nicht ganz kurz XD Ich werde wirklich mal schauen, ob ich mir irgendetwas mitnehmen kann, was dann den ganz großen Appetit am Abend verhindert oder zumindest eindämmt. Habe heute eine mikrowellengeeigneten, auslaufsicheren Behälter geliefert bekommen. Ansonsten ist auch reichlich Tupper in diesem Haushalt vorhanden. Muss also nur noch Gemüse schnippeln …

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