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Meine Vorsätze 9/2017

Im August bin ich in mein Praktikum gestartet, was viele Routinen über den Haufen geworfen hat. Wie hat sich das auf die Umsetzung meiner Vorsätze ausgewirkt?

Fünf Vorsätze für das Jahr 2017

1. Jeden Tag 10.000 Schritte gehen

Seit ich mir im Mai mein Fitbit Alta zugelegt habe, scheitere ich fast jeden Tag an dieser Challenge. Um genau zu sein, habe ich die 10.000 Schritte nur an 15 Tagen geschafft. Um es ein wenig zu entschärfen, werde ich mich aber auf dem Gesamtwert der Woche stützen und es nicht tagesgenau nehmen. Also heißt es im neuen Jahr: früher aufstehen, weiter weg parken, Spaziergang zur Arbeit/Uni und wieder zurück. Oder gleich mit ÖPNV fahren und mal eine Haltestelle früher aussteigen. Und zwischendurch die Unitürme rauf- und runtersteigen. Das wird definitiv eine sehr ambitionierte Angelegenheit …

Ich habe nur ganz knapp die ZWEIHUNDERTAUSEND Schritte verfehlt und habe daher so eben nicht meinen bisherigen Rekordmonat September 2016 vom Thron gestoßen. Da war ich ja immerhin 16 Tage in Schottland, wo ich von morgen bis abends durch die Gegend gelaufen bin, wenn ich nicht grad gefahren bin. An sechs Tagen bin ich im August mehr als 10.000 Schritte gelaufen und am einen habe ich die nur knapp verfehlt, insofern war ich da etwas schwächer als im Juli. Insgesamt wirkt sich das Praktikum in Kombination mit Wochenendausflügen sehr positiv auf meine gelaufenen Schritte aus.

Mein Ziel für nächsten Monat ist, dass ich mal wirklich meine Schrittlänge ausmesse und diese in der App hinterlege. Denn ich vermute, dass meine kleiner als die Standard-Schrittlänge ist und sich so dann vor allem bei den gelaufenen Kilometern Abweichungen ergeben könnten.

2. Jeden Monat ein Pfund abnehmen

Wenn ich Vorsatz 1 umsetze, wird Vorsatz 2 nicht allzu schwer. Denn im Gegensatz zu Sport halten sich zumindest bei mir nach einem Spaziergang die Belohnungstendenzen in Grenzen und es gibt auch viel weniger Ausreden als beim Sport machen. Ansonsten habe ich mir nun das Buch „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann bestellt und bin gespannt, ob ich daraus Motivation ziehen kann. Die Autorin mag ich übrigens wegen Erzaehlmirnix sehr gerne.

Offen gestanden dachte ich im Mitte August, dass ich jetzt ein unüberwindbares Hindernis erreicht hätte und, wenn sich mein Gewicht im Praktikum in eine Richtung entwickeln würde, dann nach oben. Aber dann kam es zu diesem folgenschweren Restaurantbesuch und ich verlor nicht nur alle Kraft, sondern auch einige Kilos. Die Kraft ist mittlerweile wieder da, die Kilos nicht. Somit kann ich voller Stolz verkünden: Ich habe wieder NORMALGEWICHT! Gefühlsmäßig schwebe ich beim Sport mittlerweile regelrecht, auch wenn weiterhin sehr viel Potenzial nach oben besteht. Und ich finde es schon sehr toll, einfach geradeaus auf den vorderen Teil meiner Füße runterblicken zu können.

Mein derzeitiges Gewicht hat allerdings den Nachteil, dass ich mich in einer Art Niemandsland meines Kleiderschranks bewege. Aus irgendwelchen Gründen scheine ich fast alle Hosen und Röcke in meiner derzeit benötigten Größe aussortiert zu haben, vermutlich gefielen sie mir von der Mode oder Schnitt her nicht mehr. Nur passen mir jetzt die einen Sachen nicht mehr, weil sie viel zu groß sind, und die anderen Sachen noch nicht, weil sie zu eng sind. Gibt eben nicht umsonst eine Größe dazwischen. Ich versuche daraus Motivation zu ziehen, jetzt wieder diszipliniert zu essen, auch wenn abends nach langen Arbeitstagen die Versuchung sehr groß ist. Damit ich möglichst bald wieder einen Berg an Hosen habe.

3. Geräte ausmachen, wenn ich sie „ziellos“ benutze

Das meint ausdrücklich nicht Serien schauen, Spiele zocken oder Blogbeiträge schreiben. Oder wenn ich etwas zu einem Sachverhalt recherchiere. Sondern wenn ich ständig Social Media und Nachrichtenseiten aktualisiere oder bei Jodel die neuesten Storys lese und letztlich genau nichts passiert. Klar ist es auch nicht besonders „wertvoll“, wenn ich ein Buch lese, ein Bild ausmale oder Puzzle puzzle. Aber das Gefühl hinterher lässt sich vergleichen mit dem Essen von Gemüse vs. Chips, wesentlich befriedigender.

Diesen Punkt sehe ich zwiegespalten. Einerseits habe ich die Zeit im Zug wirklich sehr konsequent zum Lesen genutzt und abends erstaunlich viel gebloggt, wenn ich nicht grad beim Sport war. Anderseits habe ich grad tagsüber doch öfters mal geschwächelt.

Ich bin fest entschlossen, mich nun wieder voller Energie meinen Aufgaben zu widmen und mich nicht ablenken zu lassen.

4. Weiter ausmisten

Hier gibt es keine konkrete Zielvorgabe, denn je nach Art der aussortierten Gegenstände unterscheiden sich Zeitaufwand und Menge doch ziemlich erheblich. Ich fühlte mich die letzten Wochen immer gut, wenn ich einen Wäschekorb voll gemacht habe. Aber das ist nicht immer ein möglicher und sinnvoller Maßstab. Vor allem, wo ich das fast ein dutzend Mal schon getan habe – da sind die schnell auszusortierenden, sperrigen Dinge nun fast alle weg. Jedenfalls werde ich 2018 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit umziehen und da will ich sehr vieles gar nicht mitnehmen.

Der Punkt ist durch die Kombination von #TheReadingQuest und dem Kranksein völlig unter die Ränder geraten. Immerhin hatte ich zu Monatsbeginn die eingelagerten Sachen daraufhin überprüft, ob es da ein paar passende Hosen gibt und dabei auch zwei wieder passende Kleider entdeckt.

Mit in diesen Monat nehme ich vor allem den Vorsatz, Jacken und Mäntel sowie Schuhe aus- und umzusortieren. Wahrscheinlich lege ich mir einen Kleiderkreisel-Account zu, denn einige Teile sind praktisch ungetragen und durchaus noch modisch.

5. (Re-)launch Blog

Ein oder zwei neue Blogkonzepte entwerfen und mir entsprechende Fähigkeiten und Werkzeuge aneignen. Dazu aber in einem gesonderten Blogposting mehr.

Ich arbeite weiter an mehr Visualisierung im Blog, die meisten Leute mögen Bilder. Ich ja auch, wenn auch in Maßen und beitragsbezogen. Was ich eigentlich schon zu September zählen müsste, ich aber den ganzen August umsetzen wollte, war die Erweiterung des PHP Memory Limits. Jetzt lädt mein Blog zwar immer noch sekundenlang, ohne irgendetwas zu machen, aber wenn er zu laden beginnt, geht es wesentlich flotter. Ich werde wohl einen Serverumzug im Auftrag geben um zu schauen, ob das etwas bringt. Die Bloggeschwindigkeit ist generell ein Thema, was ich in den nächsten Wochen verfolgen möchte.

Ansonsten hat mir der Buchblog-Award gezeigt, dass ich doch mal einen schönen Header brauche. Da aber die Gestaltung eines Headers meine Fähigkeiten bei weiten übersteigt, werde ich mich mal im Rahmen des Awards auf vielen Blogs umsehen und schauen, ob mir ein schöner ins Auge fällt und dann einen bei der Erschaffer/in selbst einen in Auftrag geben. Vielleicht könnt Ihr mir ja auch jemanden empfehlen?

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