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Träumerischer Rückblick 4/2017

Auch wenn die Länge dieses Rückblicks anderes vermuten lässt, habe ich diese Woche sehr wenig getan. War aber auch mal nötig.

Leseträume: Diese Woche habe ich gleich zwei Bücher beendet. Allerdings hat „Binti“ von Nnedi Okorafor auch keine hundert Seiten, das ging natürlich dann recht flott. Mir hat die Novelle nur mäßig gefallen, ebenso wie „Caraval“ von Stephanie Garber. Zu beiden Büchern plane ich auf jedem Fall Rezensionen, aber ob ich eine bis morgen fertig bekomme, bleibt abzuwarten. Habe aber auch noch eine unveröffentliche, fast fertige „neue“ Besprechung auf Lager.

Am Wochenende war zum einen das Faschingslesen von Lyne und Neyasha, außerdem habe ich am Samstagabend beim zehnten Leseabend von Tina teilgenommen (und diesen in den anderen Post integriert). Deswegen bin ich auch so gut mit „Caraval“ vorangekommen.

Am Montag habe ich meine Rezension zu Robin Hobbs „Der Ring der Händler“, den ersten Teil der Zauberschiffe veröffentlicht. Passend zum Kinostart – und somit auch eine gute Überleitung zur nächsten Kategorie – habe ich meine Rezension zu „The Girl With All The Gifts“ hier gepostet.

Film- und Serienträume: Am Dienstag war ich endlich mal in „La La Land„, der Film mit den rekordverdächtigen 14 Oscar-Nominierungen. Es ist definitiv ein schöner Film, den ich mir gern angesehen habe. Aber so umwerfend gut, dass ich den Film mit Oscars überhäufen wollen würde, das war er dann auch wieder nicht.

Außerdem habe ich auf Netflix den Film „iBoy“ angesehen, welcher durchaus interessant war, aber dann doch sehr klischeehaft und deshalb nicht überragend.

Vielleicht mache ich mal die Tage paar Film- und Serienbesprechungen, die Rubrik ist ja noch etwas arg leer.

Unterwegs: Das Wetter war einmal mehr kalt und grau, so dass es mich nicht wirklich mehr als nötig nach draußen zog. Aber ich freue mich, dass für die kommenden Tage viel Sonnenschein angesagt ist und plane dann mehr rauszugehen.

Das Bild oben ist aus meinem Bericht „Schottland: Edinburgh Castle und Holyrood Palace„.

Linkträume: Nelly hat eine Typologie erstellt, wie Leser auf ihren SuB reagieren. Ich würde vielleicht noch einen neuen Typ aufnehmen:

Der Post-Sich-Stressen-Lasser 

Charakter

Entwickelt sich aus dem Sich-Stressen-Lasser, der eingesehen hat, dass er oder sie niemals mit dem Lesen hinterherkommen wird. Außerdem hat die Person gemerkt, dass sie keine Lust hat, irgendwelche Bücher zu lesen, die sie vor Jahren interessiert haben – aber jetzt nicht mehr. Kauft nur noch nach Bedarf Bücher. Entwickelt sich am Ende zum „Der Vorbereitete“.

Der SuB

Er schrumpft seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren, und enthält nur noch wenige Bücher, die aber dafür eine recht wilde Mischung aus Genres etc. darstellen. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Post-Sich-Stressen-Lasser schon sehr konsequent aussortiert hat, jedoch noch einige Bücher zurückbehalten hat, die er WIRKLICH lesen will – oder sollte, da sie Geschenke von geschätzten Personen waren oder er/sie diese als Rezensionsexemplar angefragt hatte. 

Zukunftsträume: Derzeit bin ich noch etwas unzufrieden mit dem Bild meines neuen Monitors. Ich frage mich, ob das einfach nur Gewöhnungssache ist oder wirklich etwas nicht stimmt. Testweise habe ich mir mal ein HDMI-DVI-Kabel bestellt. Vielleicht macht das ein besseres Bild als das VGA-Kabel.

Ansonsten laufen am 15. Februar gefühlsmäßig ein Dutzend Deadlines für Mentoring-Programme und ähnliches aus, wo ich mich entscheiden muss, auf was ich mich bewerbe. Wobei Nichtstun natürlich auch eine Entscheidung wäre.

2 Kommentare

  1. Also wenn dann fehlt bei den SuB-Typologien noch der „ist-mir-alles-egal“-Typ, so jemand wie ich. Stammt aus dem „Sich-stressen-lassen“ und „Sammler“-Typ, der einfach kauft worauf er Lust hat und liest worauf er Lust hat. Weggibt wenn er keine Lust mehr hat und an den SuB keine Gedanken verschwendet. 😀 Ich finde eher den Gedanken schade, dass mein Leben zu kurz sein wird um alle schönen Bücher der Welt zu lesen. ^^

    „La la Land“ interessiert mich irgendwie wenig. Als DVD vielleicht, aber im Kino eher nicht. Besonders da mein Freund Musik in Filmen nicht mag. Versteh ich gar nicht. 😀 Aber ich habe glaube ich keinen Oscar nominierten Film gesehen, Ich habe ohnehin 2016 fast nichts gesehen, obwohl mich einige Filme interssiert haben. Aber irgendwie kam Masterarbeit und dann normale Arbeit dazwischen. Wie schaffen es andere so viel zu lesen, in Social Medias unterwegs zu sein und dauernd ins Kino zu gehen? XD

    • Elena sagt

      Letztlich sind wir eben alle doch sehr individuell 🙂 Früher wollte ich gern später ganze Wände mit Bücherregalen vollstellen. Mittlerweile wäre es auch okay, wenn am Ende alle Bücher in ein großes KALLAX (ist das echt schon drei Jahre her, dass es EXPEDIT nicht mehr gibt?!) passen.

      Kommst du noch zu was anderen als Aebeiten? ^^ Wobei ich mich gut erinnern kann, dass ich zu Beginn meiner Vollzeiterwerbstätigkeit auch nicht viel auf die Reihe bekam. Pendelt sich aber mit der Zeit ein 🙂 Jedenfalls fand ich die große Leinwand für den Film nicht schlecht, aber man muss ihn sicherlich nicht im Kino sehen.

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